Dienstag, 15. September 2009

regenwetter

...
am Rande der Allee, direkt unter den Bäumen, ziemlich nahe der Strasse, da war ein kleiner Weg angelegt, mehr im Laufe der Jahre ausgelaufen.
Jetzt ist er matschig vom Regen, ganze drei Tage durch, aber das hält dich nicht auf.
Einfach die Allee runter.
Da liegt das kleine Haus von dir und deiner Familie.
Du schulterst die Gitarre, bist genervt, warum fährt auch nach sechs kein Bus mehr in die Richtung?!
Der Regen tropft von deiner Stirn, deinen Haaren, läuft dir in die Augen.
Du musst blinzeln.
Die Brille hast du schon abgenommen. Bei diesem Wetter ein wahrer Fluch.
Jeder Schritt gibt ein matschiges Geräusch von sich, die Turnschuhe sind jetzt durchnass.
Es waren deine Lieblingsschuhe... aber was solls, passiert halt.
Geschieht dir wohl recht nachdem du dich heute morgen mit deiner besten Freundin gestritten hast.
Toll jetzt ist deine Stimmung auch wieder im Eimer.
Regen und schlechte Laune und dann noch die Allee hinunter.
Was gibts schöneres an einem Dienstagabend....

Freitag, 11. September 2009

Zeit....Zeit kommt, Zeit geht
mal hat man genug von ihr und mal zu wenig
die welt dreht und dreht sich,
es wird ein morgen und ein abend kommen
und am morgen werde ich aufstehen, weil ich nicht ewig schlafen kann
..... die welt dreht sich, tanzt
im Kreis.... Ewigkeit

dreh mich, ich dreh mich im Kreis
meine Arme breite ich aus,
tanze...... tanze gegen die Zeit die mich umgarnt
herbstblätter bedecken den boden,
ein rotes kleid
und die welt dreht sich...

..... dreht sich bis in ewigkeit

Mittwoch, 26. August 2009


...
jeder Tropfen fällt vom Himmel und zerschellt an den Steinen, die an das Meer grenzen
und der himmel wird klar und dennoch....

... dennoch ist alles nass

Dienstag, 25. August 2009

Spätsommer

....
und der Stuhl knarrte unter der Last des Menschen der auf ihm sass.
Der dicke Hintern, der wie selbstverständlich auf ihm Platz genommen hatte.
Normalerweise hätte sich der Stuhl auch sehr gefreut, doch wie jeden Spätsommer, meldete sich auch diesen seine Attritis wieder und seine Gelenke ächzten und protestierten gegen seine eigentliche Bestimmung.
Auch der Mensch ächzte und stöhnte, denn draussen war es furchtbar warm und der Schweiß kam aus allen Poren geflossen, für den Stuhl eine viel unangenehmere Situation, musste er doch seine ganze Willenskraft dafür nutzen nicht seine Beherrschung zu verlieren und den Menschen einfach runter zu schmeißen, denn das wäre einem Stuhl wahrhaft unwürdiges Verhalten gewesen.
So ertrug er es schweigend und ächzend, bis die Stunde vorbei war und die Menschen den Raum verliesen.
Die Schule war vorbei.

Donnerstag, 20. August 2009


... und die Sonne ging auf und wieder unter und wieder auf...
....
Tag für Tag, Monat für Monat

und ehe man sich versah, war ein Jahr vorbei und die Sonne ging wieder auf