das Buch schlägt zu. Alle Seiten sind gelesen. Die Helden zu Hause, alle Abenteuer bestanden, die Lieder in den Tavernen angestimmt.
Das Buch ist aus, aber die Geschichte geht weiter.
Die Wiesen und Wälder, die Städte, die Leute, alle leben und lachen, erreichen Ziele, bestehen Missionen.
Doch niemand liest sie.
Aber das stört sie nicht. Es ist nicht wichtig. Sie sind einfach stolz auf die erreichten Dinge, das ist ihnen ganz einfach genug.
Donnerstag, 17. Juni 2010
Montag, 7. Juni 2010
Die Füße tragen einen durch die Gegend. Durch die Straßen, durch die Gassen, die großen und die kleinen.
Manchmal tragen sie uns an einen schönen Ort, manchmal an keinen so besonderen.
Heute tragen sie dich zu einem Gebäude.
Es ist riesig.
Eine verspiegelte Fensterfront starrt dich an und darüber stapeln sich Fenster über Fenster, das ganze Gebäude hinauf.
Niemand kann hinein sehen, niemand soll hinein sehen.
Ist dort ein Geheimnis auf der anderen Seite, oder versteckt man so die Langeweile möglichst interessant?!
Was ist, wenn man von dort drinnen auch nicht hinaus schauen kann.
Hier scheint die Sonne, es ist warm und freundlich.
Deine Füße tragen dich weiter, weiter weg von dem Gebäude und hin zu neuen Abenteuern.
Manchmal tragen sie uns an einen schönen Ort, manchmal an keinen so besonderen.
Heute tragen sie dich zu einem Gebäude.
Es ist riesig.
Eine verspiegelte Fensterfront starrt dich an und darüber stapeln sich Fenster über Fenster, das ganze Gebäude hinauf.
Niemand kann hinein sehen, niemand soll hinein sehen.
Ist dort ein Geheimnis auf der anderen Seite, oder versteckt man so die Langeweile möglichst interessant?!
Was ist, wenn man von dort drinnen auch nicht hinaus schauen kann.
Hier scheint die Sonne, es ist warm und freundlich.
Deine Füße tragen dich weiter, weiter weg von dem Gebäude und hin zu neuen Abenteuern.
Sonntag, 30. Mai 2010
ich bin.
Ich gehe, ich fliesse.
Der Himmel ist ein Meer aus Grau, Tropfen wellen mich auf, verwirbeln mich.
Ich bin der Fluss der Ewigkeit. In meinem Bett liegt die Zeit und das Leben.
Ich warte hier und bin doch stets unterwegs, Wandle und Veränder mich.
Morgen wisst ihr schon nicht mehr, wer oder was ich bin.
Ich bin ein Fluss, ein lebend Ding.
Ich gehe, ich fliesse.
Der Himmel ist ein Meer aus Grau, Tropfen wellen mich auf, verwirbeln mich.
Ich bin der Fluss der Ewigkeit. In meinem Bett liegt die Zeit und das Leben.
Ich warte hier und bin doch stets unterwegs, Wandle und Veränder mich.
Morgen wisst ihr schon nicht mehr, wer oder was ich bin.
Ich bin ein Fluss, ein lebend Ding.
Mittwoch, 26. Mai 2010
fünf Tage Sonnenschein, was hab ich mich die ersten drei gefreut! Ich stand an meinem Lieblingsplatz, wie eigentlich immer. An einem kleinen Flüsschen, wo nicht viel drum herum ist, ein paar Wiesen kann ich sehen, hinter mir ist ein Feld, wo ein alter Bauer mit seinem Trecker arbeitet.
Doch nach dem dritten Tag und es immer wärmer und wärmer wurde, meine Blätter, die sich erst zur Sonne hinstreckten, versuchten nun ihren erbarmungslosen Strahlen zu entkommen, meine Wurzeln sich tiefer in die Erde, näher zum Wasser zu bohren, doch trotzdem hilft nichts.
Ach ich muss hier warten, bis ein kalter Schauer, meine Rinde kühlt, meine Blätter besänftigt und mir neue Freude auf sonnige Tage bringt.
Doch nach dem dritten Tag und es immer wärmer und wärmer wurde, meine Blätter, die sich erst zur Sonne hinstreckten, versuchten nun ihren erbarmungslosen Strahlen zu entkommen, meine Wurzeln sich tiefer in die Erde, näher zum Wasser zu bohren, doch trotzdem hilft nichts.
Ach ich muss hier warten, bis ein kalter Schauer, meine Rinde kühlt, meine Blätter besänftigt und mir neue Freude auf sonnige Tage bringt.
Mittwoch, 5. Mai 2010
" Wenn ich groß bin, dann ziehe ich los und werde die Welt entdecken!!" rief der Enkel triumphierend.
Der alte Mann im Schaukelstuhl lachte nur trocken. "Und was, wenn ich mir die Frage erlauben darf, hast du genau vor zu entdecken?"
"Ich weiß nicht genau...", dachte der Junge nach. "Vielleicht eine kleine Insel oder einen unbekannten Stamm im Regenwald oder vielleicht eine unbekannte Spezies an Tieren... wer weiß das schon." Er lächelte seinen Opa verträumt an.
Ein schnauben von diesem brachte seine Aufmerksamkeit jedoch zurück in die Wirklichkeit.
Der alte Mann stand ächzend auf, ging zum alten Bücherregal in der Ecke und zog ein altes großes Buch hervor.
Keine Sekunde später hatte er es seinem Enkel in die Hand gedrückt, dieser beschaute das staubige Ding neugierig, machte aber keine anstalten es zu öffnen.
"Das, Junge, ist der große Weltatlas. Dort sind alle Inseln, alle Kontinente, jeder Berg und jeder Fluss auf dieser Welt eingezeichnet.
Du siehst also, dass es nichts mehr zu entdecken übrig ist. Gib den Traum auf, er ist sinnlos."
Traurig schaute der Junge seinen Großvater an, legte das Buch zur Seite, stand auf, klopfte sich den Staub von der Hose und schaute ihn trotzig an.
"Ich werde schon noch was finden, Opa!" und marschierte aus dem Raum, auf der Suche nach seiner Großmutter, die würde ihn verstehen.
Der alte Mann im Schaukelstuhl lachte nur trocken. "Und was, wenn ich mir die Frage erlauben darf, hast du genau vor zu entdecken?"
"Ich weiß nicht genau...", dachte der Junge nach. "Vielleicht eine kleine Insel oder einen unbekannten Stamm im Regenwald oder vielleicht eine unbekannte Spezies an Tieren... wer weiß das schon." Er lächelte seinen Opa verträumt an.
Ein schnauben von diesem brachte seine Aufmerksamkeit jedoch zurück in die Wirklichkeit.
Der alte Mann stand ächzend auf, ging zum alten Bücherregal in der Ecke und zog ein altes großes Buch hervor.
Keine Sekunde später hatte er es seinem Enkel in die Hand gedrückt, dieser beschaute das staubige Ding neugierig, machte aber keine anstalten es zu öffnen.
"Das, Junge, ist der große Weltatlas. Dort sind alle Inseln, alle Kontinente, jeder Berg und jeder Fluss auf dieser Welt eingezeichnet.
Du siehst also, dass es nichts mehr zu entdecken übrig ist. Gib den Traum auf, er ist sinnlos."
Traurig schaute der Junge seinen Großvater an, legte das Buch zur Seite, stand auf, klopfte sich den Staub von der Hose und schaute ihn trotzig an.
"Ich werde schon noch was finden, Opa!" und marschierte aus dem Raum, auf der Suche nach seiner Großmutter, die würde ihn verstehen.
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