Ein Nachmittagsspaziergang, ein Sonnenuntergang und die erste Wollmütze auf dem Kopf.
Vögel sind wieder in Richtung Afrika unterwegs, wir nur ins Moor, die letzten Strahlen der Sonne des Jahres jagen.
Sie sind rar und sie sind schüchtern, kaum spürbar geistern sie zwischen den Bäumen umher, ärgern uns, haben sie uns doch hinaus gelockt.
In der ferne läuft ein grosser Hund, ihm macht die Kälte nichts.
Uns auch nicht, wir haben Mützen. Und Schals.
Auf dem Feld drei Rehe, sie fressen sich satt bevor der Schnee kommt.
Uns macht er auch dann nichts, wir haben auch noch Handschuhe zu Hause.
Dann kommt die erste Schneeballschlacht.
Montag, 25. Oktober 2010
Freitag, 22. Oktober 2010
Im Kamin brennt ein Feuer. Draussen ist es nass und kalt, also hatte das Mädchen ihren Vater gefragt, ob er nicht den Kamin anmachen könnte. Ihre Mutter würde sich auch darüber freuen, schliesslich fror die sogar im Sommer.
Aus der Küche holte sie sich ein Glas Wasser.
Sie schnappte sich ihr Buch, welches sie vor nicht allzu langer Zeit weggelegt hatte und öffnete es an der von ihr zuletzt gelesenen Stelle.
Sie machte es sich auf dem Sofa vor dem Kamin bequem, zufrieden mit der nun herrschenden Temperatur und fing mit dem letzten Kapitel an.
Sie war neugierig, bisher konnte es ein Happy End geben oder eine Tragödie.
Aus der Küche holte sie sich ein Glas Wasser.
Sie schnappte sich ihr Buch, welches sie vor nicht allzu langer Zeit weggelegt hatte und öffnete es an der von ihr zuletzt gelesenen Stelle.
Sie machte es sich auf dem Sofa vor dem Kamin bequem, zufrieden mit der nun herrschenden Temperatur und fing mit dem letzten Kapitel an.
Sie war neugierig, bisher konnte es ein Happy End geben oder eine Tragödie.
Freitag, 15. Oktober 2010
Donnerstag, 30. September 2010
Der Strand war nicht sehr lang und auch nicht wunderschön. Er hatte etwas wildes, eingerahmt von Klippen und mit dem grau blauem Wasser, wirkte es als wäre es die Kulisse eines der vielen Theaterstücke, die in der Stadt aufgeführt wurden.
Die alte Frau hatte ihre Enkelin an die Hand genommen, ein paar Meter hinter ihnen lief ein kleiner Junge mit einem Sandeimerchen.
"Früher", krächzte die alte Frau, " hat meine Großmutter mich vor diesem Strand gewarnt, wir sind immer zu dem weiter im Süden gegangen. Sie sagte immer, hier würden die Meerhexen singen. Aber in all den Jahren hab ich nie eine gesehen. Und ich gehe schon sehr sehr lange hier spazieren!"
Sie schaute das junge Mädchen bedeutungsvoll an.
"Und was ist so schlimm an Meerhexen?", wollte diese wissen.
"Nun", antwortete die alte, " Sie haben die Angewohnheit, jeden der ihnen über den Weg läuft in Seesterne zu verwandeln.Sie sind wohl schrecklich gemein."
"Ach, das glaub ich nicht", meinte die kleine zu ihrer Oma.
Ihr kleiner Bruder blieb stehen und betrachtete aufmerksam einen Fels weiter draussen im Meer. Da hatte er doch etwas gesehen... er zuckte mit den Schultern und lief den beiden hinterher.
Zwei Tage später fand man am Strand ein blaues Eimerchen und daneben rollte im Sand ein blauer Eimer. Keine zwei Meter weiter lag ein kleiner Seestern in der Gischt.
Die alte Frau hatte ihre Enkelin an die Hand genommen, ein paar Meter hinter ihnen lief ein kleiner Junge mit einem Sandeimerchen.
"Früher", krächzte die alte Frau, " hat meine Großmutter mich vor diesem Strand gewarnt, wir sind immer zu dem weiter im Süden gegangen. Sie sagte immer, hier würden die Meerhexen singen. Aber in all den Jahren hab ich nie eine gesehen. Und ich gehe schon sehr sehr lange hier spazieren!"
Sie schaute das junge Mädchen bedeutungsvoll an.
"Und was ist so schlimm an Meerhexen?", wollte diese wissen.
"Nun", antwortete die alte, " Sie haben die Angewohnheit, jeden der ihnen über den Weg läuft in Seesterne zu verwandeln.Sie sind wohl schrecklich gemein."
"Ach, das glaub ich nicht", meinte die kleine zu ihrer Oma.
Ihr kleiner Bruder blieb stehen und betrachtete aufmerksam einen Fels weiter draussen im Meer. Da hatte er doch etwas gesehen... er zuckte mit den Schultern und lief den beiden hinterher.
Zwei Tage später fand man am Strand ein blaues Eimerchen und daneben rollte im Sand ein blauer Eimer. Keine zwei Meter weiter lag ein kleiner Seestern in der Gischt.
Montag, 20. September 2010
"mein Name ist John, im Grunde nichts besonderes, bisher habe ich das gewöhnliche Leben eines italienischen Edelmannes geführt. Das ist im Grunde gut, für alle anderen, nur für mich nicht.
Ich bin ein Prinz. Zwar ein illegitimer, aber ein Prinz.
Doch was hat man schon davon nicht anerkannt zu werden? Den Spott und Hohn seiner Mitmenschen und das Mitleid eines anerkannten älteren Halbbruders.
Was soll ich mit Mitleid, wenn ich doch eines Tages ein König sein könnte? Was soll ich mit dem Verständnis eines Bruders, der nie in meiner Position war?
Ich werde es ihm zeigen, ihnen allen..."
Mal wieder seufzte die alte Frau, die alte Base, die seid der Geburt des Jungen auf ihn achtete. Der arme Junge, der aus Bitterkeit über seinen Vater sein Leid auf seine Mitmenschen produzierte. Ach es würde noch mal schlimm mit ihm enden. Sie seufzte noch einmal tief und machte sich weiter auf den Weg die Kekse aus der Küche zu holen. Kekse halfen immer!
Ich bin ein Prinz. Zwar ein illegitimer, aber ein Prinz.
Doch was hat man schon davon nicht anerkannt zu werden? Den Spott und Hohn seiner Mitmenschen und das Mitleid eines anerkannten älteren Halbbruders.
Was soll ich mit Mitleid, wenn ich doch eines Tages ein König sein könnte? Was soll ich mit dem Verständnis eines Bruders, der nie in meiner Position war?
Ich werde es ihm zeigen, ihnen allen..."
Mal wieder seufzte die alte Frau, die alte Base, die seid der Geburt des Jungen auf ihn achtete. Der arme Junge, der aus Bitterkeit über seinen Vater sein Leid auf seine Mitmenschen produzierte. Ach es würde noch mal schlimm mit ihm enden. Sie seufzte noch einmal tief und machte sich weiter auf den Weg die Kekse aus der Küche zu holen. Kekse halfen immer!
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