Posts mit dem Label Momentaufnahmen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Momentaufnahmen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 6. Mai 2009

ende

...
sanft hob der Wind das Gras, grüne Wellen brandeten an den alten klapprigen Holzzaun, welcher sich quer durch das Land frass und sich in den weiten verlor.
Letzte Sonnenstrahlen leuchteten durch die Wolkentürme.
Hoch aufgestapelt liessen sie die Drohung eines Gewitters in der Luft stehen. Spannung lud sich auf, die letzten Tiere waren schon in ihren Schlupfwinkeln verschwunden, sich dicht an dicht drängend, einander schützend.

Dunkel wurde das Land, als sich das Ungetüm über den weiten aus Grün ergoss.
Regentropfen fielen, zerplatzten am ausgebrannten Boden. Lange und hart war der Sommer gewesen. Goldene Teppiche hatten ihn bedeckt, doch waren sie schon in den Tagen davor verschwunden. Zurück blieben leere Felder, aber auch die Wiesen und Hügel, Bäume und Sträucher.

Sie reckten ihre Zweige dem regen entgegen, ihre Wurzeln dem erfrischenden Nass.

Ein Grollen in der Ferne, das Ende des Sommers war gekommen....

Dienstag, 28. April 2009

Wundersam 2

...
der Hase hoppelte am Teich entlang.
Viele der Wasserrosen waren im Sommer verwelkt, doch nicht alle.
Auf einer sass noch immer der Frosch und starrte in der Gegend herum, doch niergends war eine Spur von dem Pony, welches sich zu ihm auf die Blätter setzte.
Der Hase hielt nahe dem Wasser und klopfte auf den Boden. Seine langen und kräftigen Beine waren ja auch bestens dafür geeignet.
Wie aus einer Trance erwachend schnappte der Frosch entrüstet nach Luft, hatte man ihn doch in seinen Gedanken gestört.
Wütend fragte er:" Was?"
Vollkommen verschüchtert von dem rabiaten Fröscherich stotterte der Hase:" FroFrosch, wo...wo ist denn das PoPo...Pony????" Angstschweiß bildete sich bei dem armen Hasen als ihn der finstere Blick des Frosches striff.
"Weg", brummte das Amphibium. "Wie, weg????"
Der Hase war nun neugierig wieso das Pony wohl verschwuden sein mochte, schien es doch als hätte es im Frosch einen guten Freund gefunden.
"Geht dich nix an!", grummelte der Frosch genervt und drehte sich um, damit der lästige Löffel-Ohrer ihn nicht weiter ausfragen konnte.
Doch dieser lies sich nicht so leicht abwimmeln. "Habt ihr euch gestritten??? Oder ist es doch noch vom Blatt gefallen???Oder...." Die Fragen nahmen einfach kein Ende und der Geduldsfaden des Frosches begann zu reißen.
"Sei STILL!" schrie er, " Ich hab das blöde Pony gefressen! GEFRESSEN!!!! Und jetzt lass mich in Ruhe oder ich werde auch doch fressen!" Damit hüpfte er vom Wasserrosenblatt und tauchte in den Teich ein.
Verwirrt hüpfte der Hase davon.

Freitag, 24. April 2009

Der Hügel auf der Wiese

....
Langsam kam der Maulwurf durch den Tunnel, die Luft um ihn wurde immer... klarer? Verwirrt schnupperte das kleine Tier, zuckte jedoch nur mit den Schultern. Das war doch sehr interessant.
Er kroch langsam weiter.

Oben auf der Wiese versammelte sich die Herde der Kühe um den Hügel, der sich da vor ihren Augen aufschüttete. Verwundert beobachteten sie, wie immer mehr Erde aufbrach und zur Seite purzelte. Ihre Neugier wuchs, je höher die Erde sich aufschichtete.

Bald musste er irgendwo heraus kommen, die Erde lies sich immer leichter zur Seite schauffeln.
Schneller, er musste schneller buddeln. Da!

Es hatte aufgehört. Verwundert blickten sich die Kühe an. Doch nichts war passiert. Die große Leitkuh senkte ihren Kopf und schnupperte an dem Hügel, doch es roch nur nach Erde und Gras.

Der Maulwurf musste die Augen schließen. So etwas helles hatte er noch nie gesehen. Langsam und vorsichtig schob er die letzten Klumpen zur Seite und erschrak so furchtbar, dass er rückwärts zurück in den Tunnel purzelte.

Die Kühe erschraken furchtbar als auf einmal ein kleines schwarzes etwas seine lange Nase aus dem Hügel streckte.

Ihre Augen wurden riesig und sie trampelten wild durcheinander. Sie stampften laut auf dem Boden herum und dem kleinen Maulwurf wurde ganz Angst und Bange, dass er sich tiefer und tiefer in die STollen seines Tunnelsystems rettete.

Dienstag, 10. März 2009

Das fliegende Schiff

....
"Ich habe nein gesagt!!!"
"Aber du kannst nicht einfach so nein ohne es genügend zu begründen!", versuchte man zu schlichten.
"Ich will aber nicht! Ihr seid blöd: Warum könnt ihr mich nicht in Ruhe lassen!!!"
-Schritte entfernen sich im Laufschritt-
"Hey, warte mal!", rief man noch hinterher, "jetzt lauf doch nicht weg! Das war doch nicht so gemeint!...... Ach mach doch was du willst."
Man wendet sich ab und vergisst.
.......
Man vergass den kleinen Bert, der vor seinem älteren Bruder und dessen Freunden fortgelaufen war.
Am Abend ass man völlig normal und genoss die Stille, die die Abwesenheit des kleinen Plappermauls lauthals heraus schrie.
Am Morgen stand man auf und ging zur Arbeit, wie gewöhnlich die Stille doch wurde.
Ein Teil ihres Lebens, über den man sich irgendwann wundert, wieso er einem nicht eher aufgefallen ist, wenn es längst zu spät ist....

Bert war fortgelaufen und hatte sich versteckt.
Sein Bruder und dessen Freunde ärgerten ihn immer. Er mochte das nicht, dass wussten sie auch und nutzten es schamlos aus.
Aber zu viel war zu viel!
Am Abend wurde es kalt auf der Klippe,die sein Schutz war. Es wurde kalt und windig.
Und vor allem wurde es eins: Es wurde Dunkel!
Bert fing an zu weinen. Er mochte es nicht, wenn sein Bruder ihn ärgerte, aber noch viel weniger mochte er es, wenn es Dunkel war.
So weinte und weinte er, allein.
Seine Mama hätte ihn bestimmt getröstet, doch die war nicht da.
Bert kam es wie eine Ewigkeit vor, die er dort hockte und weinte, doch irgendwann....

"Hey, mein Junge, was weinste denn so laut??? Was machsten hier allein im Dunkeln auf dieser gottverlassenen Klippe???"
-Keine Antwort, nur große ungläubige Kinderaugen starren auf den Sprecher.
"Willst nichzs sagen?! Naja, kann dich ja schlecht da sitzen lassen, oder?? Na dann nehm ich dich eben mit. Wir könen immer ´n neuen Schiffsjungen gebrauchen. Ach ja, mein Name ist Hook!"
Damit schnappte sich der Pirat den überraschten Jungen und nahm ihn mit auf sein fliegendes Schiff."
Bert ward niemals wieder gesehen.

Wer aber jetzt glaubt, er sei dort unglücklich gewesen, der irrt, denn Bert wurde zum glücklichsten Piraten im ganzen Himmel.

Montag, 9. März 2009

Das Fenster

...
Sie sass am Fenster, der Tisch davor, so konnte sie nach draussen sehen.
Der Ravenclaw-Turm war hoch und das Wetter sehr gut. Dann konnte man besonders weit die Landschaft betrachten, den verbotenen Wald, am linken Winkel war noch das Glitzern der Sonnenstrahlen auf dem See zu sehen.
Aber sie war nicht murrig darüber, ihr Buch war spannend und sie konnte in ihm versinken, wie ihre Mitschüler draussen im See.
Es handelte sich zwar dem ermessen ihrer Freundinnen um ein einfaches Verwandlungsbuch, doch... der Autor vermochte es diese Zauber in einem neuen Licht darzustellen. Es war beinahe so als stände er direkt hinter dir, schaue dir über die Schulter und sagt einem, was man verbessern kann und wo noch Fehler gemacht worden sind.
Ihrer Meinung nach hatte er bestimmt eine samtige Stimme, die einen einhüllt und in fremde Welten entführt, einen erzittern und erschauern lässt.
...
Sie schlug die erste Seite auf und schon war sie weit, weit weg.
.......
Nur eine von vielen Schülerinnen und Schülern, über die niemand jemals etwas in den Büchern erfahren hat

Sonntag, 8. März 2009

Zugfahrt

.....
Zitronendrops, Brausebohnen und eine Zuckerstange.
Der kleine Junge mit den Himmelblauen Augen war zufrieden mit sich und der Welt. Er hatte seiner Mutter nicht gesagt, dass er sich im Zug noch Süssigkeiten kaufen wollte, aber was sie nicht wusste.....
Bei Merlin, es war sein zweites Jahr und es war immer wieder spannend zus Schule zurück zu kehren. Minerva setzte sich neben ihn. Das Mädchen hatte dunkelbraunes Haar, zu einem Pferdeschwanz zurück gebunden. Und sie trug jetzt schon eine Brille.
"Weil sie nachts immer noch im Dunkeln die Bücher liest.", das wusste der Junge, dass wusste jeder in seinem Haus.
Der Zug fuhr an.
London hinter sich lassend fuhr er Richtung Norden. Weiter, immer weiter. Vorbei an Häusern, Städten, diese hinter sich lassend in die Wildnis.
Felder, Wiesen, Wälder flogen nur so vorbei.
Es wurde Mittag.
Eine Dame mit einem Wägelchen voll von Süssigkeiten hielt vor dem Abteil. "Na meine Süßen, darfs für euch etwas sein?"-"Nein vielen Dank", er hatte die Taschen voll von Bertie Botts Zauberbohnen. Sein Brüderchen hatte sie ihm noch zugesteckt, bevor er das Haus verlassen hatte.
"Sag mal Albus, was hast du für dieses Jahr so geplant?"- Keine Antwort, nur ein verheißungsvolle Lächeln und ein Funkeln in den Augen. Ein Funkeln, dass nie etwas gutes verheißen konnte. Noch viele Generationen später sollte man sich vor diesen funkelnden blauen Augen fürchten.
"Ach Minerva, meine Liebe, sei nicht so ungeduldig. Möchtest du nicht lieber ein Zitronendrop??"
.....
So begann das zweite Schuljahr für Albus Dumbeldor und Minerva McGonnagal.

Samstag, 7. März 2009

Der Jäger

...
der Attentäter hetzte durch den Wald. Von Baum zu Baum springend arbeitete er sich durch die Schatten vorwärts, schnell und leise.
Die Leute in seinem Dorf bewunderten ihn dafür, für seine Effizienz.
Sein Gesicht zierte deshalb eine Eichhörnchen-Maske.
Schwarze Streifen zierten ihre Ränder und zwei verliefen quer darüber. Sie zeigten jedem der es wusste welchen Rang er inne hatte. An höchster Stelle drei Streifen, an niedrigster keinen.
Viele sagten ihm immer wieder, er sei talentiert. Das war er auch, er wusste es schon immer.
Schwerter und Dolche, Gifte und Drähte waren keine Hindernisse für ihn- eher seine Freunde.
Schon immer.
"Und jetzt auch", dachte er. Betrachtete den langen dunklen Dolch in seiner Hand.
Dunkel von dem Blut seines letzten Opfers, was noch daran klebte.
Er war Händler oder Edelmann oder so was ähnliches gewesen.
Im Nachhinein spielte es nie eine Rolle mehr.
Solange er die Opfer ausschaltete, bekam er seinen Belohnung. Keine Fragen, wenn der Job sauber erledigt worden war. Und das war er ohne Zweifel.
Die Bezahlung "Geht so, war schon mal besser", verharrt auf einer Astgabel.
Der Blick zum Himmel, verklärt. Wolken ziehen vorbei, Erinnerungen kommen und gehen, ein ganzes Leben.
Sein Blick trübt sich, er schaut seinen Gegenüber an.
Sein Gegner, sein Richter. Der Kampf ist vorbei ehe er begann.
Ein Stöhnen entfleucht seiner Kehle, zerreisst die Stille. Seine Hand greift zu seiner Brust.
Feucht.... Nass!!
Er hebt die Hand, senkt den Blick- Rot!!
Er stürzt, stirbt. Tot. Er ist gestorben.

Der Jäger hebt zum letzten Gruss die Hand.
Heute war ein erfreulicher Tag für ihn gewesen. Mit dem Kopfgeld kriegt er seine Familie bestimmt zwei Wochen ohne Sorgen durch.
Die Sonne scheint, es ist warm.
Im restlichen Wald fangen die Vögel wieder an zu singen.

Montag, 2. März 2009

Tee-Gesellschaft

...
Der Merzhase nahm noch eine Tasse hoch.
,, Darfs noh etwas Tee sein, mein Lieber??", fragte der (verrückte) Hutmacher.
,, Aber immer doch mein Lieber. Etwas Zucker???"
,, Selbstverständlich!"
Der Tee ergoss sich in Strömen in die Tassen und Mägen der drei Gestalten
.....

allen Leuten einen frohen nicht Geburtstag

Donnerstag, 26. Februar 2009

Sommernacht

...
es war schon später, Dämmerung vielleicht. Höchstens.
Rot erstrahlte die Welt. Der Himmel, der Wald, die Wiese davor. Rot reflektierte es von dem Flusslauf der durch die Wiese führte. Einer Schlange gleich, wand er sich durch das hohe wilde Gras.
Ein Summen und Brummen lag in der Luft. Grillen zirpten im letzten Licht des Tages.
Schwül richtete sich alles für die Nacht ein.
Aus dem Dickicht und den Büschen des Waldes erklangen die gute Nachtlieder der liebenden Eltern für ihre Sprößlinge, und dann....
....
dann ging die Sonne unter.

Frische Kühle legte sich über das Land und Nachttiere begannen davon zu eilen, um sich mir Nahrung zu versorgen.

Der Mond ging auf.
Tauchte alles in einen sanften Schein.
Die alte Weide am Fluss wurde langsam von einem Lüftchen gewogen. Ruhe und Frieden erfüllte die Welt und der Bär kam auf die Wiese.
Eine Weile verharrte er im Wind. Lies sich umwehen und streicheln. Eine altbekannte Sehnsucht ergriff sein Herz und erholte sein Saxophon raus und spielte unter dem Mond auf der Wiese......

Mittwoch, 25. Februar 2009

Ein Tag am Meer

....
ein frischer Wind wehte über die Dünen, vom Meer.
Es lag ja auch direkt dahinter. Der salzige Geruch stieg mir in die Nase, leicht und wolkig umschwebte er alles was hier war. Die Luft war einfach voll davon. Der Himmel war fast Wolkenlos, nur ein paar ganz kleine hatten sich noch darauf halten können.
Möwen waren in der Luft.
Ihr kreischen war die Begleitung zu den Wellen die an den Strand brandeten.
Ein wenig Sand hatte sich in meine Sandalen verirrt.
Es war eigentlich recht kühl, wenn man bedenkt, dass Herbst war, schon recht frisch.
Aber mit festen Schuhen in den Dünen spazieren zu gehen, dass wäre wie Schokolade mit Ketschup zu essen. So was tut man einfach nicht.
Der Wind durchwehte mein Haar, eher durchzauste es. ABer was gäbe ich nicht alles, wenn er es jetzt auch tun würde....

Dienstag, 24. Februar 2009

Italien, Sommer, 30°C im Schatten

....
Die Sonne brannte gnadenlos von dem wolkenlosen Himmel herab.
Kannte kein Mitleid, kein Erbarmen. Der Schweiss ran mir von der Stirn, tropfte von meiner Nasenspitze. Es war unangenehm, ich gebe es gerne zu, ja es war sehr unangenehm und lästig. Doch hier sass ich nun, mein Teller mit Pasta vor mir.
Eigentlich mag ich Pasta sehr gerne.
Selbst der Schatten war eine warme brodelnde Masse, keine Kühlung bekam man hier und das ich das Meer rauschen hörte, war auch keine Erleichterung.
Die Hitze drückte auf mich herab, eine stickige Decke unter der man des Nachts liegt und krampfhaft versucht ein zu schlafen, aber es nicht kann da es einfach zu unangenehm ist......

Montag, 23. Februar 2009

Schabernak

...
draußen ist es wieder bewölkt. Die Sonne scheint vergessen zu haben, das es dieses Tal gibt. Selten lacht sie noch in diesen Zeiten. Bedenken versteckt sie hinter den Wällen aus Wolken.
Grau und gewaltig schweben sie über uns.
Regnen sich ab doch verschwinden nicht.
Meiner Meinung nach ist das ja unfair, aber selbst der alte GranGam kann nichts tun deswegen. Die alten Krieger sprechen schon von Elfenzauber, doch das würden sie nicht tun oder???
Sie gelten zwar als hinterhältig und gemein und mit ihren Augen können sie alle Lügen durchschauen,... aber,... aber wir wohnen hinter den großen Gebirgen, ihre Zauber können nicht soweit reichen!
.....
Was der kleine Krenshgan nicht wusste, dass die Elfen sehr wohl einen so starken Zauber hatten, der ihnen die Sonne stahl.

Sonntag, 22. Februar 2009

Zeitlos

...
die Zeit vergeht wie im Flug...", murmelte das alte Tier.
...
Ein Kreischen und Schnattern lies es nach oben schauen. Dort erblickte es Schwärme von Zugvögeln.
Hunderte.
Tausende.

,, Ist es wieder so weit?!", fragte die Schildkröte erschöpft.
Mit dem Golfstrom lies sie sich wieder heimwärts tragen.
...

Dienstag, 17. Februar 2009

Inkompetenz

...
ich hatte das Bedürfnis zu schreien! Wie konnte diese inkompetente Person es wagen so einen, entschuldigen Sie meinen Ausdruck, Scheiss zu erzählen.
Ich begnügte mich jedoch damit ihn weiter böse an zu starren.
Himmel, mein Blick allein musste Bände sprechen, so zumindest sah es der Rest der Anwesenden.
Sie waren unruhig auf ihren Plätzen geworden und tauschten besorgte Blicke aus.
,, Das kann nicht ihr ernst sein?!" herrschte ich,, Das soll der Schlaftrunk sein, wie sie ihn in ihrem Buch hätten nachlesen sollen?"
Jetzt war er zumindest still. Nein ehrlich, die Stimme eines Stümpers ist ganz grauenvoll in meinen Kerkern an zuhören. "20 Punkte Abzug von Huffelpuff! Und wagen sie es nie wieder.......

Wieder einmal hatte Professor Severus Snape erfolgreich eine Stunde beendet, ohne seine Schüler für Unwissenheit und fehlende Kompetezen im Bereich Zaubertränke zu lynchen.

Montag, 16. Februar 2009

Ewiges

... ihr Kleid glich einer Frühlingswiese, frisch von Tau bedeckt. Umwehte sie, umschmeichelte sie.
Gleich einer Feder schwebte sie daher und auf mich zu. Ihr Lachen erwärmte mein Herz, lies es schneller schlagen.
Ich war völlig von diesem wunderbarem Wesen ergeben."
Der alte Rabe blickte seiner Geliebten in die Augen.

Sie tanzten wieder in Gefilden der ewigen Liebe...

Dienstag, 10. Februar 2009

Gedanken eines Koffers

....
man holt mich herunter um alte Erinnerungen aufzufrischen.
Ärgerlich darüber, dass es auf dem Dachboden so staubig ist. Manchmal werde ich dann abgewischt. Fahrig und schnell. Es ist wie eine Schatzsuche, sagen sie manchmal. Wenn sie mich öffnen entdecken sie Altes, wie Wertvolles. Sie nehmen es aus mir heraus. Ich bin nur Verpackung, sehe manchmal nett aus, antik, haben die Jüngeren gesagt. Ein Hauch aus frühen Tagen, wo die Welt noch grösser und spannender war.
Da nahmen sie mich zur Hand, reisten mit mir durch fremde Länder, erforschten Urlaubsorte, oder auch nur Omas neue Wohnung zum 80sten.
Heute liegen in mir Postkarten von damals.
Auch sie sehen alt aus, wenn ich sie denn zu Gesicht bekomme. Vergilbt und verbraucht.
Sie sehn mir ähnlich, obwohl... eigentlich mag ich diesen Vergleich nicht.

Manchmal kommen ihre kleinsten hoch auf den Dachboden. Sie sehn mich mit ihren großen Augen begeistert an. Dann geh ich wieder auf Entdeckungsreisen. In Indien und China war ich schon, auch den wilden Westen hab ich gesehn. Dann kommt es mir so vor als sei ich wieder jung und werde gebraucht. Dann ist die Welt wieder in Ordnung...

Bushaltestellen

.....
kalter Regen prasselte auf meinen Regenschirm.
Tropf, tropf, tropf.
Ein Lied, welches ich schon eine halbe Stunde hörte.
Die Kälte kroch mir langsam in den Anorak. Der Wind wehte Böe um Böe, der Himmelstränen gegen mich. Selbst mein Schirm half da nicht.
Ich fror.
Eine halbe Stunde schon wartete ich hier auf sie.
Sie hatte gesagt, sie wolle um sechs da sein. Sechs Uhr war vorbei. Der Bus war schon da.
Ich muss es wissen, ich habe hier auf sie gewartet. An der Bushaltestelle.

Der Regen rinnt mein Gesicht hinunter.
So langsam bin ich ganz durchnässt.
Ein seufzen entfleucht mir.
Ein Husten.
Verdammt, ich darf nicht krank werden!
Da, der nächste Bus. Er bleibt vor mir stehen, die Türen öffnen sich, Wärme strahlt mir entgegen, doch niemand steigt aus.
Schon wieder.
Enttäuschung macht sich breit.
Ich drehe mich um, den Schirm kann ich auch zu machen.
Schon fällt Regen ungehindert auf mein Haupt. Vermischt sich mit meinen unvergossenen Tränen.
Auf dem Weg zurück fahren Autos an mir vorbei, spritzen die Pfützen am Wegesrand auf.
Vergessen liegen sie danach da, wenn die letzten Wellen sich gelegt haben.
Vergessen, wie ich...

Krähenleid

....

,, Lieb Kind, lieb Kind, wo bist nur hingezogen?", rief die Krähe .
Stille antwortete ihr in der verschneiten Winternacht.

Wieder konnten man den Ruf des einsamen Vogels vernehmen:,, Liebes Kind, warum bist du nur gegangen? Lässt mich in der Welt gefangen?!
Und bin dir stehts so fern..."

Ein Käfig aus Glas hielt den Vogel in der Welt.
Und schlug er mit den Flügeln und wollte sich erheben, verschwinden mit dem Wind, so kam er immer wieder zu Rändern seines Gefägnisses und musste zurück zur Erde kehren...

Der Wächter

....
Schnee liegt nun über den Geschichten von einst.
Keiner vermag sie mehr zu erzählen.
Hängen in der Luft, klarer Wintermorgen

,,Ich weiss, wovon ich spreche", sagte der Schneemann ,, Ich bewache sie ja auch, Jahr ein, Jahr aus."
...

Schnee

...
vor mir der Weg verschneit.
Flocken in meinem Haar, meinen Augen,
geblendet wende ich mich.
Die Strasse hinter mir,
verschwunden,
keine Spuren im Schnee,
die sagen:,, Ich war hier!"

Allein der Wind klagt mit mir sein Leid.
Kälte durchzieht mich,
lässt mich erschauern.
Dunkelheit naht
....